Das chinesische Wort für Akupunktur (chinesisch zhenjiu) besteht aus zwei Teilworten, die die Hauptanwendung der Akupunktur beschreiben:

  • dem Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte und
  • dem Erwärmen (Moxibustion) der Punkte

Unter Akupunktur versteht man somit das Einbohren feiner Nadeln an definierten Punkten auf der Körperoberfläche, um Ungleichgewichte der Energieebenen zu beheben. Die chinesische Medizin geht davon aus, dass die gesamte Körperenergie, das Qi (Chi), welches sich aus positiver (Yang) und negativer Energie (Yin) zusammensetzt, in bestimmten Kanälen, den sogenannten Meridianen, durch den Organismus strömt. Blockaden und Ungleichgewichte in den Energieebenen und Meridianen können dazu führen, dass Krankheiten auftreten. Durch die Stimulation einer oder mehrer Akupunkturpunkte wird der Energiezustand wieder „ins Lot“ gebracht und das Leiden auf diese Weise geheilt.

Akupunktur beim Pferd

Die Akupunktur wird bei Haustieren vermutlich schon genauso lange angewendet wie beim Menschen. Die Chinesen haben ihre Pferde seit mehr als 2500 Jahren mit Hilfe der Akupunktur behandelt. Im Prinzip können alle Tierarten mit Akupunktur behandelt werden. Sollte aus anatomischen (die Lehre vom Aufbau des Organismus) Gründen die Nadelung eines Punktes nicht möglich oder gefährlich sein, so kann der entsprechende Punkt mit Hilfe eines Lasers stimuliert werden.
Es ist immer wieder faszinierend, wie z.B. Pferde sich während der Akupunkturbehandlung entspannen und wie wenig Gegenwehr beim Setzen der Nadeln entsteht.

 

"Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Akupunktur von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden.“

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